- Allgemein (642)
- Blogrol (42)
- Brandenburghalle IGW (210)
- Karl-August-Platz (312)
- 15.5.2012: Lutz Backes Matthias Platzeck Regierung Minister Brandenburg Ministerin Karikaturen
- 15.5.2012: Beelitzer Spargelfest 2012 - 01. Juni bis 03. Juni 2012
- 4.5.2012: mode fashion beelitz salon hair model trends accessoires beauty gewerbe
- 4.5.2012: Modenschau Beelitz - Maibaumaufstellung 2012 mit Udo Beyer
- 29.4.2012: Baumblütenkönigin 2012 / 2013 Karola Schulz ... Werder Havel ... eine glückliche Amtszeit wünscht Michèle Beelitzer Spargelkönigin 2012 / 2013
- 28.4.2012: Karola Schulz Baumblütenkönigin 2012 Werder Havel
- 27.4.2012: Spargelanstich 2012 Klaistow Michèle Zimmermann Buschmann Winkelmann
- 7.4.2012: Udo Beyer Olympiasieger im Kugelstossen Brandenburghalle pro agro Kochstudio web-bb.de
- 7.4.2012: feinkost in beelitz café in beelitz bio in beelitz brandenburg zauchwitz genuss eck
- 6.4.2012: Syring’s Genuss Eck – Feinkost & Café – Clara-Zetkin-Straße 200, 14547 Beelitz
Berlin Charlottenburg
- Mai 2012
- April 2012
- März 2012
- Februar 2012
- Januar 2012
- Dezember 2011
- November 2011
- Oktober 2011
- September 2011
- Juni 2011
- Mai 2011
- April 2011
- März 2011
- Februar 2011
- Januar 2011
- Dezember 2010
- November 2010
- Oktober 2010
- September 2010
- August 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- August 2008
- Juli 2008
- Juni 2008
- Mai 2008
- April 2008
- März 2008
- Februar 2008
- Januar 2008
- Dezember 2007
- November 2007
- Oktober 2007
- September 2007
- August 2007
- Juli 2007
“gejammert wird gemeinsam”
………. Quelle: www.borco.de
“gejammert wird gemeinsam” ( Wochenmarkt - Wochenmärkte )
…..es gibt Märkte, deren Händler in trauter Einigkeit ständig jammern. Über zu wenig Kunden, zu wenig Umsatz, zu wenig Erlös. Sie klagen über das schlechte Wetter, über die flaue Konjunktur und die miesen Umstände. Nur über sich selbst klagen sie nie. Dabei hätten sie allen Grund dazu…
…Wochenmärkte sind Gemeinschaftsveranstaltungen mit dem Ziel, größtmögliche Umsatzerfolge zu erzielen. Das setzt allerdings gemeinsame Anstrengungen in punkto Werbung voraus. Genau daran hapert es. Und das ist schade. Denn so sehr Wochenmärkte davon profitieren, dass sie Einkaufserlebnisse vermitteln, die man im Supermarkt nicht findet, so sehr leiden sie darunter, dass nur selten an einem gemeinsamen Strang gezogen wird. Einer wartet auf den anderen, selten ergreift einer die Initiative…
4.4.2008 bei 22:31
VERÄNDERTE LEBENSGEWOHNHEITEN,
und ein verändertes Kaufverhalten haben bereits Auswirkungen auf den traditionsreichen Wochenmarkt Karl-August-Platz in Berlin Charlottenburg.
Die Besucherzahlen sinken und somit auch die Umsätze, da Kunden, die Vorteile der längeren Öffnungszeiten im Einzelhandel, in den Kaufhäusern und seit Kurzem auch in den Wilmersdorfer Arcarden in Anspruch nehmen können, während viele Berliner Wochenmärkte sich noch immer an den Öffnungszeiten von vor 50 Jahren orientieren, die zu dem aktuellen Kaufverhalten des Kunden von heute schlicht nicht mehr passen.
Der Wochenmarkthandel ist seit jeher ein Garant für dauerhafte Frische, Vielfalt, Qualität und Beratung. Die Stammkunden wissen es zu schätzen, die junge Kundschaft umso mehr: “…aber bitte mittwochs nach Feierabend und samstags nach der morgendlichen Entspannung…” sind die Wünsche der Marktkundschaft. Bei einer immer größer werdenden Teilzeitbeschäftigung und einer immer vielfältigeren Auswahl an Einkaufsmöglichkeiten sind dies nachvollziehbare Argumente.
Dabei ist der Marktkunde von heute bereit, für frische Ware und das “Einkaufserlebnis Wochenmarkt” etwas mehr zu bezahlen, dabei die angenehme Atmosphäre und die persönliche Beratung der Händler in Anspruch zu nehmen. Eigenartig ist es schon, daß überwiegend die Geschäftsleute von heute, die jungen Unternehmer auf den Kunden zugehen, strategische Verkaufsschlager entwickeln, ausgeklügelt bis ins kleinste Detail, um sich dem veränderten Kaufverhalten der heutigen Kundschaft anzupassen. Bemühungen, die aber dem Markthändler nicht offen stehen, ihn sogar hindern, weil behördliche Bestimmungen um 13.00 Uhr bzw. samstags um 14.00 Uhr anordnen, den Markt zu schließen.
Warum die Öffnungszeiten nicht einfach ausweiten und gezielt auf die heutigen Bedürfnisse, insbesondere der Kunden, anpassen ?!
“Unmöglich: Unser Arbeitstag beginnt um 03.00 Uhr. Salate zubereiten, einkaufen usw. Außerdem ist das schon immer so und soll auch so bleiben, wir haben uns daran gewöhnt.” So sind zum Teil die Argumente einiger Markthändler.
Diese werden ihre Meinung sehr schnell verändern müssen, weil sonst die gern immer später kommende Kundschaft ganz einfach atraktivere Einkaufsmöglichkeiten in Anspruch nimmt. Insbesondere am Mittwoch schließt der Wochenmarkt um 13.00 Uhr, kurze Zeit später haben die ersten Kunden Feierabend und würden gern auf dem Markt einkaufen …
Andere Markthändler sehen die große Chance die Umsätze zu steigern, um dem harten Markthändlerleben einen unternehmerischen Charakter zu geben. Somit kann man erreichen, neue Arbeitsplätze zu schaffen und gegenüber den großen Einkaufshäusern wettbewerbsfähiger zu werden, ohne die jetzigen unfairen organisatorischen Nachteile.
Der Wochenmarkteinkauf ist längst nicht mehr Pflichteinkauf für den Alltag, sondern Erlebniseinkauf für die ganze Familie. Die “Arcarden-Unternehmen” machen dies seit Jahren vor und das mit offensichtlich sehr guten Ergebnissen.
Und was ist mit dem traditionsreichen Wochenmarkt am Karl-August-Platz? Er ist einer der größten seiner Art in Berlin. Er dümpelt (besonders am Mittwoch) vor sich hin und überläßt immer mehr, fast wie ein geschlachtetes Kalb, der Geschäftswelt in der Wilmersdorfer Straße, die in unserem Kiez vorhandene Kundschaft mit einer sehr gut ausgestatteten Kaufkraft. Was für ein Potenzial !!!
Und, was wird aus unseren Straßen und Plätzen? Hoffentlich mehr als nur ein immer anonymer werdender Durchgang, in dem die menschliche Kontaktfreude und interessante Gespräche aussterben.
Ein sehr passender Leitsatz in diesem Forum ist:
“Es ist die Gemeinschaft die uns stark macht!”
… in diesem Sinne …