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wildgehege glauer tal

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siehe auch : www.hirtenwinkel.brandenburghalle.com

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06.01.2010  Quelle : MAZ   www.maerkischeallgemeine.de

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TOURISMUS: Die Pferde sind angespannt

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Start mit dem großen Schlitten am Wochenende im Glauer Tal / Neuer Wirt im Besucherzentrum

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STÜCKEN - Mufflons, Rehe und Rothirsch im Wildgehege Glauer Tal bei Blankensee wissen noch nichts von ihrem Glück. Am Wochenende werden erstmals Pferdeschlitten mit Besuchern des Naturparks ihr Revier passieren. An die Kutschen, die im Sommer durch den Naturpark fahren, haben sich die Tiere inzwischen längst gewöhnt. „Solche Schlittenfahrten durch die tief verschneite Landschaft des Geheges gab es noch nie“, sagt Karin Drong vom Naturparkzentrum.Auch im Landschaftsförderverein Nuthe-Nieplitz-Niederung in Stücken laufen die Vorbereitungen für die neuen Angebote auf Hochtouren. Der Verein und seine Sponsoren hatte in den vergangenen Jahren in unzähligen Stunden ehrenamtlicher Arbeit und mit Fördermitteln den ehemaligen Truppenübungsplatz von Munitionsresten befreit und als Wildgehege hergerichtet. Auch ein Besucherzentrum mit Lokal wurde gebaut und eingerichtet.

Die Gaststätte hat jetzt einen neuen Pächter, weil der Vertrag mit Ilona Lapsien vom Zauchwitzer Hofladen ausgelaufen ist. Ralf Weißmann vom beliebten Gasthof zur Linde in Wildenbruch indes steckt voller Tatendrang. „Wir haben mit dem Naturpark Nuthe-Nieplitz und dem Wildgehege Glauer Tal eine Perle vor der Haustür. Daraus kann man auch als Gastronom viel machen.“ Weißmann führt mit seiner Frau seit 19 Jahren erfolgreich die Gaststätte in Wildenbruch. Der Gasthof kann sich auch über viele Gäste aus Berlin freuen, ist für gute regionale Küche bekannt und oft auf der Grünen Woche in Berlin vertreten. „Bei unserer Arbeit konnten wir auch immer auf meinen Schwager André Freyer aus Fresdorf setzen“, sagt Weißmann. „Er wird mit unserer Erfahrung nun das Lokal im Besucherzentrum in Glau führen.“ Und wer Weißmann kennt, weiß, der Mann macht Ernst. „Unser Konzept ist fertig. Die Kosten für die schrittweise Umgestaltung bis zum Internationalen Wandertag im Fläming schätzen wir auf 1,7 Millionen Euro.“ Ob die erhofften 1,3 Millionen Förderung zur Verfügung stehen, wird sich zeigen.

Mit dem Umbau soll nicht nur ganzjährig gesunde und vor allem regionale Kost im Besucherzentrum angeboten werden. Weißmann und Freyer planen eine Naturpark-Küche, in der weder die Teltower Rübchen noch das Fleisch von den Lämmern auf märkischen Weiden fehlen. Eine Show-Küche wollen sie einrichten und einen Naturpark-Teller kreieren. Seminare stehen im Jahresprogramm wie auch Kochkurse und Lehrvorführungen, wie sie im Gasthof Linde längst beliebt sind. Weißmann denkt auch an ein Picknick für Verliebte im Naturpark, natürlich mit einem Korb mit Leckerbissen aus der Naturpark-Küche. Auch für Produktpräsentationen und Hochzeiten will man das Lokal umgestalten.

Bereits zum Osterfest im April soll die Gaststätte im Besucherzentrum mit dem neuen Wirt aus Fresdorf eröffnen. Dann soll es auch mehr Außenplätze geben, die in der Vergangenheit von den Besuchern vermisst wurden. Ein Osterfeuer gehört dabei genauso zum Programm wie ein Ausflug ins Grüne, der Osterbrunch und ein zünftiges Familienprogramm, versichert Ralf Weißmann. (Von Regine Greiner)

06.01.2010  Quelle : MAZ   www.maerkischeallgemeine.de

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siehe auch : www.hirtenwinkel.brandenburghalle.com

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